


Läuse werden von Mensch zu Mensch und das in den allermeisten Fällen bei direktem Haar-zu-Haar-Kontakt übertragen. Das heißt: Im Prinzip kann jeder Läusen bekommen. So können Kinder sich beispielsweise beim Spielen in der Schule oder in der Kindertagesstätte mit Läusen infizieren. Beim abendlichen Kuscheln mit den Eltern können diese dann auf den nächsten Wirt übertragen werden.
Ja, das ist möglich. Das Lausweibchen heftet seine Eier dicht an der Kopfhaut an den Haarschaft (vor allem an Schläfen, im Nacken und hinter den Ohren). Nach etwa einer Woche schlüpfen die Larven, während die leeren Nissen am Haar haften bleiben. Das Haar wächst etwa 1 cm pro Monat, weshalb alle Nissen, die weiter als 1 cm von der Kopfhaut entfernt sind, leer oder abgetötet sind. Daher kannst du nach der Behandlung noch leere Nissen finden, auch wenn keine lebenden Läuse mehr vorhanden sind.
Kopfläuse existieren seit Tausenden von Jahren. Wie jedes andere Lebewesen haben sie sich an ihre Umgebung angepasst. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass Kopfläuse irgendwann vollständig aussterben. Allerdings lässt sich ein Läusebefall mit Mitteln wie dem NYDA® Läusespray schnell behandeln.
Keine Panik: Mit ihren Klammerbeinen können Läuse weder springen noch fliegen. Das sind Mythen! Allerdings können sie sich sehr schnell krabbelnd fortbewegen. Das heißt aber: Um von einem Kopf auf den anderen zu gelangen, ist direkter Haar-zu-Haar-Kontakt notwendig. Kopfläuse tauchen vornehmlich dort auf, wo Menschen direkten Körperkontakt haben. Aufgrund ihres Sozialverhaltens sind Kinder häufiger von einem Läusebefall betroffen als Erwachsene oder Jugendliche.
Kopfläuse übertragen in Europa keine Krankheiten. Theoretisch wäre eine Übertragung bestimmter Bakterien über Kopfläuse jedoch möglich. Diese Erreger kommen jedoch hauptsächlich in Entwicklungsländern vor.
Kopfläuse haben nur einen einzigen Wirt und das ist der Mensch. Für sie besteht daher kein Grund, von einem Menschenkopf auf ein Haustier zu klettern. Daher werden Kopfläuse auch nicht durch Haustiere übertragen. Dennoch gibt es Lausarten, die sich auf Hunde und Katzen spezialisiert haben. Diese siedeln wiederum nicht auf den Menschen über.
Ja, Läuse gehen auch auf gefärbte Haare. Für sie sind nicht die Haare, sondern das Blut der Kopfhaut interessant. Daher sind gefärbte Haare genauso anfällig für Lausbefall wie naturbelassene Haare. Haarspray und andere kosmetische Produkte bieten ebenfalls keinen Schutz vor Läusen.
In der Regel ist ein Arztbesuch nicht nötig. Wichtig ist allerdings, dass du direkt mit einer Therapie beginnst, nachdem du Läuse festgestellt hast. Dazu kannst du dich in der Apotheke beraten lassen. Nach der Behandlung kannst du wieder zur Arbeit gehen. Falls du dir unsicher bist, kannst du jederzeit deine Ärztin oder deinen Arzt ansprechen.
Zuverlässige Daten, wie viele Erwachsene tatsächlich von einem Lausbefall betroffen sind, existieren bisher nicht. Zumeist leiden Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren unter Läusen. Von dort gelangen sie häufig auch auf ältere Geschwister und die Eltern.
Typische Situationen, in denen sich Erwachsene mit Läusen anstecken können, sind beispielsweise Kuscheln, Toben oder Spielen mit befallenen Kindern. Auch nahes Zusammensitzen beim Lesen oder Fernsehen können die Parasiten für ihre Ausbreitung nutzen.